Heimatfreunde des Lewiner Kirchspiels trafen sich in Schledehausen.

 

In Anbetracht der geringeren Teilnehmerzahl, ließ es sich Barbara Bittner nicht nehmen, jeden Gast namentlich vorzustellen. Danach überbrachte Frau Doris Beinker in Vertretung des Bürgermeisters die Grüße der Gemeinde.
Viel Freude bereitete der Film von Roland Hoffmann, den er "Lewiner Impressionen" taufte, und darin im Gespräch mit Zeitzeugen ein wenig vom vergangenen Leben in Lewin zurückholte.

Schweigend erhoben sich die Heimatfreunde, als Barbara Bittner die von Jahr zu Jahr länger werdende Liste der seit dem letzten Treffen Verstorbenen vorlaß. Auch ließ Sie alle aufs herzlichste Grüßen, die aus gesundheitlichen Gründen an den Treffen nicht mehr teilnehmen konnten. Nun hatten sich alle eine Pause bei Kaffee und Kuchen verdient.

Der Nachmittag war vorangeschritten und so war die Zeit für das Schlußwort gekommen. Barbara Bittner wies noch einmal auf das schwere Schicksal aller Vertriebenen hin, machte aber auch Mut indem sie bemerkte, dass von den Steinen die einem in den Weg gelegt werden man auch Brücken bauen kann. So wollen die Lewiner Heimatfreunde auch Brückenbauer für Europa sein.
Vor dem endgültigen Ende der Veranstaltung sorgte die älteste Teilnehmerin des Treffens, die 91 jährige Frau Maria Tautz, gebürtig in Gellenau für allgemeine Heiterkeit, als sie einige Kostbarkeiten aus ihren reichen Erfahrungsschatz zum Besten gab.
Mit Georg Hartmanns " Derhääme" war nun endgültig Schluss. Barbara Bittner bat noch einmal die Teilnehmer sich in die Liste für die geplante Reise nach Lewin im nächsten Jahr einzuschreiben, wünschte allen eine gute Heimreise und verabschiedete sich mit den Worten:

Auf Wiedersehen, so Gott will
im nächsten Jahr!